summer of 16

nun liegen einige wochen seit meinem letzten blogeintrag. wochen voller sonne und guten tagen mit unterschiedlichsten farben.
die ersten perlen nach einer sehr langen brennerpause sind inspiriert von unserem hotel in hamburg. 4 tage waren wir bei sommerlichster wärme im norden. ich habe die reise inklusive etwas shoppinggeld meinem gotebueb (patenkind) zur konfirmation geschenkt. 4 tolle tage zu dritt in der stadt in der ich schon oft war, sie aber mal anders bereiste, ganz einfach weil ein fast 16 jähriger nicht ganz die selben sachen interessieren wie sie uns beiden sonst interessieren. das shoppinggeld erwähne ich bloss, weil wir überrascht waren wie gerne grosse jungs shoppen gehen:-)
und falls ihr wissen wollt in welchem hotel so schöne farben die räume bestimmen, guckt hier: klick Ich habe nichts davon werbung zu machen aber ich empfehle das hotel gerne.

so also sind die perlen entstanden als ich wieder alleine hier im blauen haus war und die sommerferien langsam zu ende gingen. wenn ich sie zu einer kette verarbeitet habe zeig ich sie noch als fertiges schmuckstück.

viele farben hatte der sommer, so hab ichs zu beginn geschrieben…. er war bunt und in stichworten in etwa so:
burgäschisee und burgseeli, blueballs, besuch aus deutschland, hamburg, familie, chrüschbodebad, freunde. planung der osterausstellung 2017 und viel wärme und sonne und eben endlich mal 3 wochen gemeinsam mit meinem liebsten.
also ich hätte ja gegen eine verlängerung der ferien nichts gehabt, hm.

jetzt hat der schulalltag begonnen und der brenner wird sicher wieder öfters in action sein – will ja nicht, dass der noch verstaubt.

edel

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Gedicht mit Wolken: das Wunschblau dieses Himmels da in meinen
Worten: Wildopale, Sonnenlapis, Wundsmaragde.

Strände, die verlassen sind von wimmerndem Gestein, von zu Stein
verfluchten Mündern. Gefleckt mit Wolken: das Wunschblau dieses
Himmels da: Kobaldflocken, wild und ungeziefrig, liebe Sternlein,
die nicht funkeln.

Monde mit saphirenem Gekränz. Tannenwald, nicht alt, nicht jung.
Rubinlicht, langsam auf den Weg gegossen.

Und wie schön das war! Nicht hell und auch nicht dunkel, aber an
hell und dunkel denken lassend. So fällt das Edle doch ins Herz
hinein.

Christian Ide Hintze

als wären wir ein früher Morgen im Sommer

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Wolken

Der Körper deiner Stimme ist schwer
wie die aufgetürmten Wolken über den Alpen.
Gipfel, fikiv und veränderlich,
erniedrigen das Gebirge, bis es
flach daliegt als Landkarte seiner selbst.

Die starken Saiten, heruntergespannt
und festgemacht an den Wipfeln der Fichten,
lassen sich nur zupfen, nicht streichen,
und das nur in genauen Momenten.

Was indessen der Bogen fasst, ist flüchtig
wie ein Steinschlag oder die Erinnerung
daran, wie sich die zugewandte Hälfte
meines Körpers neben dir erwärmte,
als wären wir ein früher Morgen im Sommer.

Helwig Brunner

herbstblattfarben

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Ich sah ein großes Herbstblatt,
das der Wind
Die Straße lang trieb, und ich
dachte: Schwierig
Den künftigen Weg des Blattes auszurechnen!

Bertolt Brecht

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am sonntag 19. oktober bin ich auf dem nächsten markt….
ich freue mich darauf in Rothrist auf dem Kreativ-Markt auf dem Shabbyhuusareal dabei zu sein.
und es wäre schön euch dort begrüssen zu dürfen.
die weissen bilderrahmen von wertheim passen da dann grad wunderbar wieder und die perlen und schmuckstücke passen sowieso überall hin;-)

damit ihr einen kleinen überblick habt wann und wo meine perlen und schmuckstücke und andere kleine dinge zu sehen sind:

kreativ-markt auf dem shabbyhussareal in rothrist am 19. oktober
2. koffermarkt in beromünster am 22. november 2014
adväntsmärit in fraubrunnen am 29. november 2014
chlausemäret in solothurn am 3. und 4. dezember 2014
weihnachtsbaumverkauf bei meinem bruder in bätterkinden am 14. dezember 2014

stein-zeit

Stein-Zeit

Die in den Weg
gelegten Pfade
zeigen uns oft
freundlich den Weg.
Nicht unsere Ziele,
nicht die Ideen
von Zukunft
tun es.
Sie wird uns
gewiesen.
Die Weisung erwartet
unser Erscheinen
am heiligen Tag
der Steine.

Dieser entlässt uns
in weitere Kreise.
Nicht zur Schlachtbank führen
die Schafpfade.
Ein Ende ist nicht.


Helmut Maier

Was, meinst du, ändert sich leichter,
ein Stein oder deine Ansicht darüber?

Bertolt Brecht

Ausgesetzt auf den Bergen des Herzens. Steingrund
unter den Händen. Hier blüht wohl
einiges auf; aus stummem Absturz
blüht ein unwissendes Kraut singend hervor.

Rainer Maria Rilke