mint, rosa und mee(h)r …

ihr lieben besucherinnen und besucher meines neuen blogs
bevor hier wieder winter einziehen will, zeige ich noch einmal ein paar impressionen aus fuerteventura und schicke euch allem damit etwas sonne in die nächste woche.
und ich möchte mich bedanken für all die vielen reaktionen und kommentare hier in der glasgarage.
ich freue mich jedesmal sehr wenn ich neue worte hier lesen darf und feststelle, dass viele von der alten blogseite mit mir hierher umgezogen sind und sich an den bildern und worten weiterhin erfreuen. danke!

wie erwähnt heute nochmal sonnenbilder und bald bald dann mehr zur osterausstellung die nächstes wochenende beginnt….
habt einen guten start in die neue woche

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sonne …

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Nie bekümmert es die Sonne, dass einige ihrer Strahlen weit und vergeblich in undankbaren Raum fallen und nur ein kleiner Teil auf den reflektierenden Planeten.

Ralph Waldo Emerson

licht das dich wärmt …

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sandrippenbögen aufgeschnittene krusten ein hinterbliebener satz unlesbar ein aufgelöstes bekenntnis nichts haltendes nicht unbedingtes aber freiheit in den zügen ohne fenster hinter der gestreiften weite ein gewölbtes verwehtes wasserfeld und dann suchst du den punkt an dem sich das auge halten könnte aber nichts ankert am ebenen horizont blau ufert in blau verschwimmt weite die die scheinbarkeit nimmt und dich zurück löst auf das was es ausmacht den atem das leuchten der augen die hand die dich hält und das licht das dich wärmt

Hermann Josef Schmitz

über das offene blau …

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Das Meer, perlensanft gerieft,
Und silbern wie Taubenflügel,
Kommt von weit
Auf mich zu und leckt mich
Mit winzigen Wellen
Wieder und wieder
Und lässt nicht nach
Als sei ich sein Junges.

Seine zarte Zunge
Auf meinen Augen
Unermüdlich
Vor dem weissen Himmel,
Hypnotisiert mich
Durch das Glas der Terrasse hindurch
Mit dem schimmernden Streicheln,
Bis es mich anbindet
Mit hängenden Armen
Auf meinem Stuhl
Und vor mir
Die Schreibmaschine
Verwaist.

Aufbruch ohne Gewicht
Weisse Gardinen, leuchtende Segel
An meinem Fenster
Am Hudson,
Im zehnten Stock des Hotels
Hell in die Sonne gebläht und
knatternd im Meerwind.

Versprechen, Ausfahrt
Nachhause,
Zu Stelldichein mit mir selbst.
Aufbruch ohne Gewicht,
Wenn das Herz den Körper verbrannt hat.

Segel so möwenleicht
Über das offene Blau.
Das Zimmer ist unterwegs.
Aber das Meer
Ist abgesteckt wie ein Acker.

Hilde Domin