Schmuck

Die erste künstlerische Tat des Menschen war, zu schmücken und vorzüglich seinen eigenen Leib zu schmücken. Im Schmuck, der Erstgeborenen der Künste, finden wir den Keim aller anderen.

José Ortega y Gasset

Einige schmückende Armbänder sind diesen Herbst entstanden. Daneben auch andere schöne neue Perlen, Ketten und anderes. Bald schon zu sehen an den kommenden Märkten.

Bald schon ist die glasgarage wieder „live on tour“. Ich freue mich nach langer marktloser Zeit auf diese beiden schönen Märkte und auf viele BesucherInnen.

Weihnachtsmarkt Jegenstorf

Chlausemärit Solothurn

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Vollmond im Herbst

Vollmond im Herbst

Der volle Mond
auf monochromem Tableau.
Das Grau mit eingetieftem Blau,
fast ohne Sonnenschimmer-Rest,
regiert er still
auf seinem Zug durchs Reich
des Lichtverschlingens,
leuchtet selber aber,
bis dann der Funke überspringt
und neuen Tag entzündet,
der sich auf Blätterteppichen
sacht aus dem Blickfeld
rausgeschlichen hatte.

Helmut Maier

zeit

Was ist also die Zeit? Wenn mich niemand darüber fragt, so weiß ich es; wenn ich es aber jemandem auf seine Frage erklären möchte, so weiß ich es nicht. Das jedoch kann ich zuversichtlich sagen: Ich weiß, daß es keine vergangene Zeit gäbe, wenn nichts vorüberginge, keine zukünftige, wenn nichts da wäre. Wie sind nun aber jene beiden Zeiten, die Vergangenheit und die Zukunft, da ja doch die Vergangenheit nicht mehr ist, und die Zukunft noch nicht ist?

Augustinus Aurelius

Zurück am Brenner…. nach fast 4 Monaten Perlenabstinenz endlich wieder das Feuer entzünden dürfen – oder es zumindest einfach wieder tun – ist ganz wunderbar! Wie oft ich die Glasstäbe angschaut habe und mich irgendwann fragte, ob es dann noch gelingen wird, wenn ich meinen rechten Arm wieder einbisschen mehr einsetzen darf? So lange Schonzeit war für eine „Handarbeiterin“ wie mich oft zäh und schwierig. Jetzt aber wage ich es wieder und habe Lust die Farben des Sommers einzufangen und Glasperlen entstehen zu lassen. 4 habe ich bereits fotografiert, so dass die Hoffnung aufkommt, dass diesmal wirklich wieder etwas mehr los ist hier auf dem blog. Vorallem aber, dass ich wieder schöne Stunden mit Feuer und Glas verbringen kann.

verwobene lichtbrüche

Wunder aus Glas

ganz tief in dir
fließt dein eigenes meer
die ufer aus zeit beruhigen
die ungenauen bewegungen
stille worte treiben
durch die luft
sie streicheln wie ein atemhauch
deine gedanken
ganz tief in dir
verwischen die farben
lichtbrüche verweben sich
zu hintergründen
die ferne steht still
in einem fenster aus schnee
ganz tief in dir selbst
webst du ein wunder aus glas

Hermann Josef Schmitz

Nach langer Zeit war ich mal wieder am Brenner und habe eine neue Hosentaschenperle für meinen Liebsten gemacht. Als ich vom Brenner kam, zeigte er mir seinen neusten Text, welchen er mir widmete. Zufall, „perl-poesie“ wie sie uns eigen ist … was auch immer, aber es passte so sehr zu meiner grad entstandenen Perle und freut mich das neue Jahr hier im Blog damit zu eröffnen.

Von Herzen alles Gute wünsche ich allen BesucherInnen dieser Seite.
Möge das Jahr ein gutes werden. Und es hat schon jetzt Steigerungspotential. Am Brenner war ich erst einmal. Beim Tierarzt bereits zweimal….
Auf ein gutes 2018!