mensch und tiger

Gefährlich ists, den Leu zu wecken,
Verderblich ist des Tigers Zahn,
Jedoch der schrecklichste der Schrecken,
Das ist der Mensch in seinem Wahn.

Friedrich Schiller


Modiano und Pablo leben mittlerweilen viereinhalb monate bei uns und sie scheinen jetzt ziemlich angekommen zu sein und sich wohl zu fühlen. selbst die perlenfotografie, welche sie ja kaum kennen von den letzten monaten…. hat modiano von beginn weg begeistert;-)
Die linse ist übrigens ca 4 cm im durchmesser und ja, modiano ist eine sehr grosse katze:-)

brandungszeit

Brandungszeit

wie gerne bin ich mit dir
schritt an schritt
ein kommen und gehen
der wellen
mal kommen sie laut
und dann wieder leise
wie gerne schau ich mit dir
mitten aufs meer
dein blick dorthin
und meiner woanders
finde ich dich
mitten im leben
mit dem blick auf das meer
wie innig liebe ich dich
bin ich dir einmal ufer
ein anderes mal hafen
und dann auch wieder schiff
immer am meer
und immer innig und weit

Hermann Josef Schmitz


…. wie die zeit vergeht….
vor einem monat hatten wir die woche lanzarote noch vor uns. nun scheint es mir schon lange her, dieser augenblick, als wir beeindruckt von der kraft des meeres schweigend und staundend, beinahe atemlos bei los hervideros standen.
eine woche mit regen, sturm und sonne. erlebnisreich und stark. viele bild-und worteindrücke kann man hier im archiv vom februar 2017 nachlesen und anschauen: Klick

aktuell sind unsere gedanken aber nicht mehr am meer, sondern bei der Osterausstellung im Schloss Jegenstorf

träume

Träume, die in deinen Tiefen wallen

Träume, die in deinen Tiefen wallen,
aus dem Dunkel lass sie alle los.
Wie Fontänen sind sie, und sie fallen
lichter und in Liederintervallen
ihren Schalen wieder in den Schoß.

Und ich weiß jetzt: wie die Kinder werde.
Alle Angst ist nur ein Anbeginn;
aber ohne Ende ist die Erde,
und das Bangen ist nur die Gebärde,
und die Sehnsucht ist ihr Sinn –

Rainer Maria Rilke

die vorbereitungen laufen seit letztem sommer, die aussteller/innen sind längst klar und die flyer sind unterwegs. ostern kann kommen:-)

Osterausstellung-Schloss-Jegenstorf

es ist eine ferne

wir
wollen
glauben
an
ein langes jahr,
das uns gegeben ist,
neu,
unberührt, voll nie gewesener dinge,
voll nie getaner arbeit,
voll aufgabe,
anspruch und zumutung.
wir wollen sehen,
dass wir’s nehmen lernen, ohne allzu viel fallen zu lassen
von dem
was es zu vergeben hat, an die, die notwendiges, ernstes und
grosses von ihm verlangen.

rainer maria rilke

es ist eine ferne, die war, von der wir kommen.
es ist eine ferne, die sein wird, zu der wir gehen.

johann wolfgang von goethe

heute schlage ich hier im blog eine neue seite auf und beginne das perlenjahr 2017. nach dem ich längere zeit kaum am brenner war, beginne ich mit einfachen perlen. einfach, matt und so ein bezaubernedes farbspiel mit licht und schatten wenn die sonne drauf scheint.
möge das neue jahr viel licht bringen und den schatten die dann halt auch dazugehören mindestens so viel leuchtendes verleihen, dass man ihnen was schönes abgewinnen kann.
ich wünsche euch allen da draussen alles gute im neuen jahr und freue mich, wenn ihr mich weiter begleitet auf dieser seite. es wird auch im 2017 keine andere form von netzpräsenz geben was die glasgarage betrifft. vor elfeinhalb jahren habe ich mein erstes blog begonnen, vor 12 jahren hat mich der „glasvirus“befallen und so freue ich mich erneut auf ein neues perlenjahr.
es guets neus!

aus stillem glanz

Weihnachten feiern

weihnachten könnten wir jeden tag in uns haben
indem wir uns freuten an den momenten aus stillem glanz
der erkenntnis den platz zugeständen den sie wahrlich verdient
würden wir für uns und für andere eine neue tür aufschließen
und uns gleichzeitig trennen von den wünschen der anderen

weihnachten könnten wir jeden tag aufs neue feiern
indem wir etwas von unserer zeit verschenkten
die müde hand eines anderen hielten
den platz an der eigenen schulter frei machten
und das herz endlich für das wartende licht öffneten

weihnachten hätte jeden tag einen augenblick verdient
in diesen zeiten voller angst und unsicherheit
könnten wir selbst hoffnung schaffen im kleinen
einen platz anbieten für das verlorene wort
und etwas verschenken was nicht verschenkt werden müsste

Hermann Josef Schmitz

Von Herzen wünschen wir Euch erfüllte und segensreiche Weihnachtstage, Zeit zum Innehalten und Geniessen, Zeit für liebevolle Begegnungen und gute Gespräche. Wir wünschen Euch Geschenke, die berühren und den Platz, an dem Euer Herz zu Hause sein darf.

Frohe Festtage und alles Liebe wünschen
die wortgargage und die glasgarage

katzen & perlen

Wenn du ihre Zuneigung verdient hast, wird eine Katze dein Freund sein, aber niemals dein Sklave.

Théophile Gautier

es ist still hier (also im blog, nicht im alltag …). immer noch kaum am brenner, dafür sind bereits 3 markttage vorbei, 6 stehen noch bevor. wieder wars ein schöner weihnachtsmarkt in jegenstorf und ich freue mich auf den chlousemärit in solothurn nächsten mittwoch und donnerstag und auf die 2 tage im freibad in koppigen
termine sind hier zu finden: klick

modiano, william und pablo (reihenfolge auf der collage) haben mich den letzten monat gut auf trab gehalten und ich bin erleichtert, dass das zusammenleben schon einbisschen besser verläuft – es kommt gut:-) diese schönen, eigensinnigen und sensiblen geschöpfe haben meinen alltag sehr beeinflusst und so blieb eben der brenner immer noch eher kalt – und der blog weiter verwaist. die prioritäten waren und sind einfach klar:-)
..und jetzt freue ich mich auf nette besuche an den weihnachtsmärkten.

wut und zärtlichkeit

….Kann man wütend sein und weise,
laut sein und im Lauten leise,
macht gerechter Zorn nicht müde,
ist vielleicht nur Attitüde?

Eines fügt sich doch zum andern,
nichts besteht für sich allein.
Flüsse, die getrennt mäandern,
leiben sich dem Meere ein.

Gut poliert erscheint das Schlechte
oft in einem Strahlenkranz.
Sei ein Heiliger, ein Sünder,
gib dir alles! Werde ganz!

Hab mich niemals an Gesetze,
Dogmen oder Glaubenssätze,
Führer, höhere Gewalten
ohne Widerspruch gehalten.

Und mich führ’n auf meiner Reise
zum Verstehen viele Gleise.
Zwischen Zärtlichkeit und Wut
tut das Leben richtig gut….

aus Wut und Zärtlichkeit von Konstantin Wecker

Im oktober hatte ich bereits zum wiederholten mal gelegenheit ein konzert von konstantin wecker zu erleben. „revolution“ – eindrücklich und stark wie immer!
auch im oktober hat sich die pfotenzahl im blauen haus erhöht … es leben jetzt nebst der wundervollen william (burroughs) noch pablo (neruda) und modiano (patrick), 2 schöne und sehr liebe 6-jährige kater hier.
noch sind wir am angewöhnen – wusste gar nicht mehr, dass das uns alle so beansprucht. ich freue mich darüber, dass die beiden tollen kater kaum im tierheim bereits wieder einen platz gefunden haben und fände es schön, wenn sie sich hier zuhause und wohl fühlen. bilder werde ich auch zeigen, sobald sie sich für die kamera in pose werfen;-)
oktober hiess auch, dass bald die märkte los gehen und entsprechend noch einiges vorbereitet werden musste.
die termine dazu findet ihr hier<
eigentlich hiesse oktober ja auch sonne, goldener herbst und leuchten. ähm, nun ja, man musste sich das alles dann doch oft schön- und einreden. jetzt aber hat der november mit freundlichem herbstlicht begonnen und zeigt sich von der schönen seite. als novemberkind erfreut mich das natürlich besonders und lässt hoffen, dass einige der weihnachtsmärkte nicht allzu kalt sein werden.