augenmerk

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Der Verfremdungseffekt besteht darin, dass das Ding, das zum Verständnis
gebracht, auf welches das Augenmerk gerichtet werden soll, aus einem
gewöhnlichen, bekannten, unmittelbar vorliegenden Ding, zu einem
besonderen, auffälligen, unerwarteten Ding gemacht wird. Das Selbstver-
ständliche wird in gewisser Weise unverständlich gemacht, das geschieht
aber nur, um es dann verständlicher zu machen.

Bertolt Brecht

immer wieder sehr schwierig das glitzern von dychro einzufangen. ich habs auf den steinen in der emme versucht, das glitzern aber kaum einfangen können. die bilder hat dann mein liebster gemacht. er hat sich wagemutig „in die fluten der emme“ gestürzt:-) die bilder unter wasser kommen der realität am nächsten.

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eiswürfel

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Hochsommer

unter dem schattengrünen wasser
spiegelt sich der graue seidenhimmel
wie ein gebrochenes versprechen

Hermann Josef Schmitz

…. so bin ich also wieder da. schon eine woche sind wir zurück aus darss. mitgenommen in unseren urlaub habe ich einige perlen und diese kette, in der annahme sie bei schönem wetter am meer zu fotografieren. ähm, das schöne wetter war auch in der zeit im süden geblieben. so waren langärmlige kleider und windjacke gefragt. mal wars grau, mal windig, mal regnerisch… zuweilen alles auf einmal und selten mal über 20 grad. deshalb sind wir etwas vorzeitig zurück in die heisse schweiz gefahren. hier passen eiswürfel derzeit wirklich besser. fast ein monat ohne regen und viele hitzetage aneinandergereiht. da blieb dann brenner und kamera aus und so zeige ich eben ab heute wieder bilder.
eiswürfel… passend:-) einmal als halskette und einmal als armband.
und die restlichen perlen sind auch fotografiert. d.h. ich freue mich wenn ihr ab jetzt wieder regelmässig vorbeischaut.

honigmelonemond

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aues wo mir isch ghört o dir
i dere grosse, wyte breiti
bisch frei wie d flucht
wiud wie dr wind
nimm dir e schnitz
vo däm honigmelonemond
vo däm honigmelonemond
die nacht isch liecht
wie ne mandublüete
liecht wie di schnuuf i mym ohr
i dere grosse, wyte breiti
nimm dir e schnitz
vo däm honigmelonemond
vo däm honigmelonemond
’s isch scho so schön dass es weh tuet
i dere grosse, wyte breiti
nimm dir e schnitz
vo däm honigmelonemond
vo däm honigmelonemond

Büne Huber

…zu heiss am brenner… mit dieser edlen kette verabschiede ich mich in eine kurze sommerpause… also je nach dem vielleicht, wer weiss wie lang:-)

schlendern

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Einfach wieder schlendern
ohne höh’ren Drang.
Absichtslos verweilen
in der Stille Klang.

Einfach wieder schweben,
wieder staunen und
schwerelos versinken
in den Weltengrund.

Glück ist flüchtig, kaum zu fassen.
Es tut gut, sich sein zu lassen.

Konstantin Wecker

Einfach wieder schlendern,
über Wolken gehn
und im totgesagten Park
am Flussufer stehn.

Mit den Wiesen schnuppern,
mit den Winden drehn,
nirgendwohin denken,
in die Himmel sehn.

Und die Stille senkt sich
leis‘ in dein Gemüt.
Und das Leben lenkt sich
wie von selbst und blüht.

Und die Bäume nicken
dir vertraulich zu.
Und in ihren Blicken
find’st du deine Ruh.

Und die Stille senkt sich
Leis‘ in dein Gemüt.
Und das Leben lenkt sich
wie von selbst und blüht.

Und die Bäume nicken
dir vertraulich zu.
Und in ihren Blicken
find’st du deine Ruh.

Muss man sich denn stets verrenken,
einzig um sich abzulenken,
statt sich einem Sommerregen
voller Inbrunst hinzugeben?

Lieber mit den Wolken jagen,
statt sich mit der Zeit zu plagen.
Glück ist flüchtig, kaum zu fassen.
Es tut gut, sich sein zu lassen.

Einfach wieder schlendern
ohne höh’ren Drang.
Absichtslos verweilen
in der Stille Klang.

Einfach wieder schweben,
wieder staunen und
schwerelos versinken
in den Weltengrund.

Glück ist flüchtig, kaum zu fassen.
Es tut gut, sich sein zu lassen.

Einfach wieder schlendern,
über Wolken gehn
und im totgesagten Park
am Flussufer stehn.

Mit den Wiesen schnuppern,
mit den Winden drehn,
nirgendwohin denken,
in die Himmel sehn.

Konstantin Wecker