mit meeresgrün gewaschenes himmelblau

ich wünschte mir einen sommer
wie silberringe gewickelt um deine finger
einen sommer mit abenden entkleidet im dunkel der höfe
mit blauen monden, schultern gleich

ich wäre königin gewesen
im land des himmels, der die steine bespritzt
und königin im fluss deines schosses

ein sommer wie eine schnalzende zunge
die sich nach trüben quellen im unterholz streckt
einen sommer wie zähne, die in rote früchte beissen

claire genoux

Mit Meeresgrün
gewaschenes Himmelsblau.
Zerflossene Funkenspuren
rändern die Wolken,
buchen-silbergrau,
mit Goldstaub
aus dem Sonnenglutapfel.
Die Rokoko-Rundungen
der Solitude umspielt
die göttliche
Erfüllungs-Szenerie
einer Sommertags-Ahnung.
Diese Nacht,
was wird sie wenden?

Helmut Maier

sich den schatten entziehen
haut aufknöpfen
kaum worte für das leuchten finden
das als Zärtlichkeit
in mehr fingern wartet
als du zählen kannst

Hermann Josef Schmitz

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14 Gedanken zu „mit meeresgrün gewaschenes himmelblau

  1. Oh, wieder soooo schön: Perlen u Texte harmonieren perfekt!
    Eine wunderschœne Woche …… Bis zum Highlight Ende dieser Woche……..
    Sonnige Grüße aus HD annette

  2. vertriebenes land
    immerwährend der geschwungene wind
    keine schönredner
    hinter den kieferwäldern
    ein spurloses entkommen
    hinter der biegung
    deine flaschengrüne bewegung
    ins meer

    Danke für die Tage hier …
    Dein Liebster

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