zärtlichkeiten

Ich liebe jene ersten bangen Zärtlichkeiten,
die halb noch Frage sind und halb schon Anvertraun,
weil hinter ihnen schon die andern Stunden schreiten,
die sich wie Pfeiler wuchtend in das Leben baun.

Ein Duft sind sie; des Blutes flüchtigste Berührung,
ein rascher Blick, ein Lächeln, eine leise Hand –
sie knistern schon wie rote Funken der Verführung
und stürzen Feuergarben in der Nächte Brand.

Und sind doch seltsam süss, weil sie im Spiel gegeben
noch sanft und absichtslos und leise nur verwirrt,
wie Bäume, die dem Frühlingswind entgegenbeben,
der sie in seiner harten Faust zerbrechen wird.

Stefan Zweig

gerne mache ich noch einmal etwas werbung für die ausstellung in mannheim, „Glas und Kunst im Luisenpark“ ,an welcher wir mit der glasgarage auch dabei sein werden.
ein wunderschöner park in dem sicher bei diesen sommerlichen temperaturen jetzt alles aus dem boden schiesst und beginnt zu blühen, und ein besuch wert sein wird. zeit für glas und blühen, ruhen und spazieren und sich begegnen…. was will man mehr:-)
ich freue mich über regen besuch.

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2 Gedanken zu „zärtlichkeiten

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